Tuk Tuk's in Thailand

Wer schon mal in Thailand war, hat sie sicher schon mal gesehen, die Tuk Tuk's. Dieses ursprünglich weitverbreitete Fortbewegungsmittel ist ein bekanntes Wahrzeichen Thailands, wird aber immer mehr, insbesondere in den Großstädten durch die weitaus komfortableren Taxen verdrängt.

Die ‚Motorradrikscha‘ (auch Tuk Tuk wegen dem tuckernden Motorengeräusch genannt) löste in den fünfziger/sechziger Jahren weitgehend die mit Muskelkraft betrieben Rikschas ab. Heute sieht man die Rikschas nur noch vereinzelt in ländlichen Gegenden, speziell im Bereich der Märkte, wo insbesondere die älteren Frauen sich mit ihren Einkäufen für billiges Geld nach Hause fahren lassen.

Die Tuk Tuks wurde in den fünfziger Jahren erstmals aus Japan importiert und bestehen im wesentlichen aus drei Rädern (daher auch der thailändische Name Samlor; Dreirad), einem 2 Takt- Motor unterhalb des Lenkers und einer offenen Fahrgastkabine, die Platz für 2 bis 4 Personen bietet. Um die Umwelt zu schonen werden die meisten Tuk Tuk heutzutage mit Flüssiggas betrieben.

Die Tuk Tuk können sehr flexibel eingesetzt werden, sei es zur Personenbeförderung oder zum Transport von Waren aller Art. Die einsetzende Verbreitung von Taxen in Thailand (insbesondere in den Großstädten) machen den Tuk Tuk Fahrern kräftig zu schaffen. Der Preis unterscheidet sich nicht sehr von dem eines Taxis, der Komfort ist eingeschränkt und das Sicherheitsrisiko gegenüber einem Taxi deutlich höher.

Je nach der Region findet man unterschiedliche Varianten von Tuk Tuk, sie unterscheiden sich im wesentlichen in der Grösse, im Aufbau und der Ausstattung.

Nachfolgend eine Rikscha, wie man sie auch heute noch vereinzelt antreffen kann und eine kleine Auswahl von Tuk Tuk's.

 

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